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UPDATE 18. Juni 2026

Apple kündigt ?nderungen in iOS in Brasilien an

Die ?nderungen umfassen neue Optionen für Entwickler:innen, Apps zu vertreiben und Zahlungen abzuwickeln, sowie neue Schutzma?nahmen, die dazu beitragen, die durch die Updates entstehenden Datenschutz- und Sicherheitsrisiken zu verringern
Das iOS 26 Liquid Glass-Logo und das App Store-Logo.
Apple hat heute ?nderungen angekündigt, die sich auf iOS Apps in Brasilien auswirken und der kürzlich getroffenen Vereinbarung mit der brasilianischen Wettbewerbsbeh?rde Conselho Administrativo de Defesa Econ?mica (CADE) entsprechen. Diese Aktualisierungen schaffen neue M?glichkeiten für Entwickler:innen, Apps über alternative App-Marktpl?tze zu vertreiben und App-Zahlungen für digitale Güter und Services au?erhalb von Apple In-App-K?ufe abzuwickeln. Im Rahmen dieser ?nderungen hat Apple daran gearbeitet, die damit verbundenen neuen Datenschutz- und Sicherheitsrisiken zu minimieren, um Nutzer:innen in Brasilien das m?glichst beste und sicherste Erlebnis zu bieten.
Die neuen Optionen für alternative App-Marktpl?tze und App-Zahlungen er?ffnen neue M?glichkeiten für Malware, Betrug, T?uschungsversuche sowie Risiken für Datenschutz und Sicherheit. Apple hat mit der brasilianischen Regulierungsbeh?rde zusammengearbeitet, um Schutzma?nahmen gegen diese neuen Bedrohungen einzuführen — darunter wichtige Sicherheitsvorkehrungen für jüngere Anwender:innen. Zu diesen Schutzma?nahmen geh?ren die Basisprüfung von iOS Apps, ein Autorisierungsprozess für App-Marktpl?tze sowie Anforderungen, die dazu beitragen, Kinder vor unangemessenen Inhalten und T?uschungsversuche zu schützen.
Diese Sicherheitsvorkehrungen beseitigen zwar nicht die neuen Risiken, sind aber ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit von Apple, um sicherzustellen, dass iOS die beste und sicherste verfügbare mobile Plattform in Brasilien bleibt. Apple wird weiterhin mit den Regulierungsbeh?rden zusammenarbeiten, um den Schutz für iOS Nutzer:innen zu verbessern.
Entwickler:innen k?nnen sich auf der Apple Developer Support Seite über die neuen M?glichkeiten informieren und diese ab heute als Teil von iOS 26.5 in ihre Apps integrieren.

Neue Optionen für Entwickler:innen zur Bereitstellung von Apps für iOS in Brasilien

Der App Store – in dem jede App geprüft wird, um hohe Standards für Datenschutz und Sicherheit zu erfüllen – ist nach wie vor der beste Ort für iOS Nutzer:innen in Brasilien, um ihre Lieblings-Apps zu entdecken und herunterzuladen. Dazu geh?ren Funktionen des App Store, die Nutzer:innen vor Betrug und T?uschungsversuche schützen und Eltern die M?glichkeit geben, sicherzustellen, dass ihre Kinder altersgerechte Erfahrungen machen.
Im Rahmen der Vereinbarung mit CADE haben Entwickler:innen zudem die M?glichkeit, iOS Apps in Brasilien über alternative App-Marktpl?tze au?erhalb des App Store zu vertreiben. Alternative App-Marktpl?tze müssen von Apple autorisiert werden und fortlaufende Anforderungen erfüllen, um Entwickler:innen und Nutzer:innen zur Verfügung zu stehen. Apps, die au?erhalb des App Store geladen werden, profitieren jedoch nicht von den gleichen Schutzma?nahmen, die Apple durch die Prüfung der App bietet. Das birgt neue Risiken durch Apps, die T?uschungsversuche, Betrug und Missbrauch enthalten oder Nutzer:innen illegalen, anst??igen oder sch?dlichen Inhalten aussetzen, die im App Store untersagt sind.
Um einige dieser neuen Risiken zu verringern, führt Apple eine Basisprüfung durch – die sogenannte ?Notarization“ – die für alle iOS Apps gilt und sich auf grundlegende Funktionen und den Schutz der Nutzer:innen vor schwerwiegenden Bedrohungen konzentriert. Diese Basisprüfung umfasst eine Kombination aus automatisierten und manuellen überprüfungen und tr?gt dazu bei, sicherzustellen, dass Apps wie versprochen funktionieren und frei von bekannter Malware, Viren oder anderen Sicherheitsbedrohungen sind. Die Notarization ist jedoch weniger umfassend als der App-Prüfungsprozess, der für alle Apps im App Store gilt.
Entwickler:innen k?nnen auf der neuen Apple Developer Support-Seite mehr über das Bereitstellen oder den Vertrieb über alternative App-Marktpl?tze erfahren.

Neue Zahlungsoptionen für Apps im App Store in iOS

Im App Store k?nnen Anwender:innen in Brasilien weiterhin Apple In-App-K?ufe nutzen, um digitale Güter und Services zu kaufen, Abonnements zu verwalten, Rückerstattungen zu beantragen und ihren Zahlungsverlauf einzusehen.
Im Rahmen der Vereinbarung mit der CADE stellt Apple Tools zur Verfügung, mit denen Entwickler:innen Anwender:innen mehr M?glichkeiten zum Kauf digitaler Güter und Services in Apps im App Store bieten k?nnen. Für ihre iOS Apps, die im brasilianischen App Store vertrieben werden, k?nnen Entwickler:innen eine alternative Methode zur Zahlungsabwicklung in ihre App integrieren und/oder Nutzer:innen auf eine Website weiterleiten, um eine Transaktion abzuschlie?en.
Diese alternativen Zahlungsm?glichkeiten werden immer neben der Apple In-App-K?ufe Option angezeigt, damit Nutzer:innen in Brasilien klar erkennen k?nnen, wann sie eine Transaktion über Apple durchführen. Wenn man sich für die Zahlung über Apple In-App-K?ufe entscheidet, erh?lt man weiterhin die gewohnten Schutzma?nahmen und Tools wie Rückerstattungssupport, Abonnementverwaltung und ?Problem melden“. Der Kaufverlauf und die Abonnementverwaltung von App Store-Nutzer:innen spiegeln ausschlie?lich Transaktionen wider, die über Apple In-App-K?ufe durchgeführt worden sind.
Bei Apps, die alternative Zahlungsabwicklungen verwenden oder Nutzer:innen für Transaktionen auf die Website weiterleiten, kann Apple keine Rückerstattungen vornehmen und hat weniger M?glichkeiten, Kund:innen bei Problemen, T?uschungsversuchen oder Betrug zu unterstützen. Nutzer:innen müssen m?glicherweise ihre Zahlungsinformationen an weitere Parteien weitergeben, was neue Risiken für den Datenschutz und die Sicherheit mit sich bringen kann.

Aktualisierte Gesch?ftsbedingungen für iOS Apps in Brasilien

Um diesen Optionen für den Vertrieb von Apps und die Zahlungsabwicklung Rechnung zu tragen, ver?ffentlicht Apple zus?tzlich aktualisierte Gesch?ftsbedingungen für Entwickler:innen von iOS Apps in Brasilien. Diese Gesch?ftsbedingungen spiegeln die vielf?ltigen Wege wider, auf denen Apple Mehrwert für die Apps der Entwickler schafft, unabh?ngig davon, ob diese den App Store und/oder Apple In-App-K?ufe nutzen oder nicht.
Gem?? den Gesch?ftsbedingungen für iOS Apps in Brasilien wird Apple weiterhin nur eine Provision auf den Verkauf digitaler Güter und Services erheben. Die neuen Bedingungen umfassen:
  • App Store Provision: Für iOS Apps im App Store wird eine reduzierte Provision von entweder zehn Prozent für die überwiegende Mehrheit der Entwickle:innen – einschlie?lich Teilnehmer am Small Business Program, des Video Partner Program, des Mini Apps Partner Program und für Abonnements nach Ablauf des ersten Jahres – oder 21 Prozent auf Transaktionen für digitale Güter und Services erhoben. Die App Store Provision spiegelt den Wert der Tools, Technologien und Services wider, die Entwickler:innen die Erstellung von Apps erm?glichen, zus?tzlich zur Verbreitung, Auffindbarkeit und den laufenden Services des App Stores.
  • Zahlungsabwicklungsgebühr von Apple: n ihren iOS Apps im App Store k?nnen Entwickler:innen Zahlungen über Apple In-App-K?ufe gegen eine zus?tzliche Gebühr von fünf Prozent abwickeln.
  • Store-Services Provision: iOS Apps im App Store zahlen eine Provision von 15 Prozent auf Transaktionen für digitale Güter und Services, die über eine Website get?tigt werden, die mit der App des Entwicklers verlinkt ist. Entwickler:innen in den oben genannten Programmen und Abonnements nach dem ersten Jahr zahlen einen reduzierten Satz von zehn Prozent.
  • Provision für Kerntechnologien: Für iOS Apps, die au?erhalb des App Stores vertrieben werden, wird eine Provision von fünf Prozent auf den Verkauf digitaler Güter und Services, einschlie?lich kostenpflichtiger Apps, erhoben. Die Provision für Kerntechnologien entsch?digt Apple für die Tools, Technologien und Services, die es Entwickler:innen erm?glichen, ihre Apps zu erstellen und mit iOS Nutzer:innen zu teilen.
Unter diesen neuen Gesch?ftsbedingungen zahlen Entwickler:innen, die digitale Waren und Services in Brasilien verkaufen, Apple denselben oder einen geringeren Betrag als heute. Entwickler:innen, die keine digitalen Waren und Services verkaufen, zahlen weiterhin keine Provisionen oder Gebühren an Apple.

Auswirkungen auf die Online-Sicherheit von Kindern

Der App Store ist als sicherer und vertrauenswürdiger Ort für alle konzipiert, auch für Kinder. Er bietet eine Vielzahl von Funktionen, die Eltern dabei helfen, zu entscheiden, welche Apps, Spiele und Inhalte für ihre Kinder geeignet sind, und sorgt gleichzeitig für ein sicheres, unterhaltsames und bereicherndes Erlebnis. Eltern k?nnen davon ausgehen, dass Apps und Spiele in der Kategorie ?Kinder“ altersgerecht sind, die Daten der Kinder schützen und über Kindersicherungen bestimmte Aktionen einschr?nken. Für zus?tzliche Kontrolle k?nnen Eltern die Funktion ?Kaufanfrage“ aktivieren, um K?ufe zu genehmigen, und K?ufe über ?Bildschirmzeit“ deaktivieren.
Mit den im Rahmen der CADE-Vereinbarung eingeführten ?nderungen k?nnen die neuen Optionen für alternative Vertriebs- und Zahlungsmethoden Kinder neuen Risiken aussetzen. Beispielsweise k?nnen Apps, die au?erhalb des App Store heruntergeladen werden, illegale und anst??ige Inhalte enthalten und werden nicht dem gleichen strengen überprüfungsprozess unterzogen, den Apple zur Bewertung von Apps für Kinder im App Store anwendet. So haben ?hnliche regulatorische ?nderungen in Europa und Japan dazu geführt, dass bestimmte Arten von Apps, die zuvor auf iOS nicht verfügbar gewesen sind, darunter auch Pornografie-Apps, nun angeboten werden dürfen.
Um neue Risiken durch Betrug oder T?uschungsversuche, die sich gegen Kinder richten, zu verringern, hat Apple mit den brasilianischen Regulierungsbeh?rden zusammengearbeitet, um bestimmte Schutzma?nahmen beizubehalten, darunter:
  • Apps in der Kategorie ?Kinder” im App Store enthalten keine Links zu Webseiten, auf denen Transaktionen durchgeführt werden k?nnen, um das Risiko von Betrug oder T?uschungsversuchen, die sich gegen Kinder richten, zu verringern.
  • Für Nutzer:innen unter 18 Jahren müssen alle Apps aus dem App Store, die alternative Zahlungsmethoden verwenden, einen Schutzmechanismus für Kinder enthalten, der jüngere Nutzer:innen dazu verpflichtet, vor einem Kauf ihre Eltern oder Erziehungsberechtigten mit einzubeziehen.
  • Für Nutzer:innen unter 18 Jahren dürfen Apps aus dem App Store nicht auf Webseiten für Transaktionen verlinken, um sie vor dem Risiko von Betrug zu schützen, die sich gegen Kinder richten.
  • Apple arbeitet au?erdem daran, Entwickler:innen, die alternative Zahlungsmethoden verwenden, eine neue API zur Verfügung zu stellen, damit Eltern Eink?ufe au?erhalb des Apple In-App-K?ufe überwachen und genehmigen k?nnen.
Entwickler:innen müssen auch weiterhin Altersfreigaben für ihre Apps angeben, unabh?ngig davon, ob ihre App im App Store oder in einem alternativen App-Marktplatz vertrieben wird.
Apple wird weiterhin innovativ sein, um den sich st?ndig ?ndernden Risiken für die Sicherheit von Kindern im Internet zu begegnen, indem es auf den leistungsstarken Tools und Funktionen aufbaut, die es heute zur Verfügung stellt – wie Accounts für Kinder, Webinhaltsfilter, App-Einschr?nkungen, überwachungstools wie Bildschirmzeit und Familienfreigabe, Kommunikationssicherheit und Kommunikationsbeschr?nkungen, die Eltern dabei helfen, zu bestimmen, mit wem ihre Kinder kommunizieren, und sie vor unangemessenen Inhalten zu schützen.
Apple stellt detaillierte Ressourcen zur Verfügung, um Entwickler:innen zu unterstützen, die ab sofort für ihre Apps in Brasilien verfügbaren Optionen zu verstehen. Diese kann man auf der Apple Developer Support-Seite abrufen.
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